Michaela Habelitz

Traffic Buddha

 

Temporäre Lichtinstallation in der Verkehrskanzel an der Ecke Joachimsthaler Strasse / Kurfürstendamm im Rahmen des Berliner "Festival of Lights", Oktober 2011.

Dort, wo einstmals ein Verkehrspolizist den hektischen Straßenverkehr regelte, leuchten für zehn Tage magentafarbene Plexiglasplatten. Bei näherer Betrachtung werden auf den auffälligen Platten feine Laser-Zeichnungen von Buddhas sichtbar.
Beim Passanten wird damit ein Innehalten provoziert; ein zweiter Blick, ein Fokussieren. Der minimalistische Eingriff der Künstlerin verändert so für einen Moment die Gangart der Kurfürstendamm-Flaneure.
Das "consumare ergo sum" wird für einen Lidschlag in ein "meditatio ergo sum" verwandelt, so wie Dunkelheit und Licht die Zeichen der Stadt transformieren.

 

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