Millenium

Rauminstallation in der Orangerie des Wasserschlosses
Rheda-Wiedenbrück, 2000.
2000 satinierte Glasflaschen, zwölf Regenschirme, ein Baulot, Transparentpapier, Pigmente,
Bienenwachs.
Einen historisch gewordenen Raum zu nutzen als "aufgespannten Bildgrund" bedeutet,
seine Spuren in der Zeit neu zu definieren:
Der installatorische Eingriff wird Bestandteil eines neuen Bildraumes. Das einzelne Industrieprodukt
verliert seinen Dingcharakter.
Zentrum der Bodenskulptur ist eine Assemblage in Spiralform: sie gilt seit jeher als Zeichen
des Werdens und Vergehens, des Aufbruchs sowie
der Einkehr – eine mögliche Denkbewegung zum Millenium.
Der Blick des Betrachters wandert über die Glasoberflächen
hinaus in den Garten. Der Nachhall des Glases vermengt sich mit
dem Rauschen des Wassers.
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